© Thorsten Klein
www.planet-psyche.de
Eine Einführung - nicht nur für Leserinnen und Leser

Die Götter in „PSYCHE“

Maria Miseria

(manchmal auch als "Schneekönigin" bezeichnet) auch: Mariam Oizys, Mascha Beda; sie ist die Personifizierung von Kummer und Elend, aber auch… (siehe unten: Göttlichkeit im Psyche-Universum)

 Peta Avatar (eigentlich Polemos Avatar)

 Polemos ist griechisch für Krieg oder Widerspruch und viele andere Worte, die sinngemäß mit diesen beiden verwandt sind. Der Name Peta wurde ihm von Robert von Waldenburg am Ende des Krieges der Kinder gegeben (siehe "Imperium", "Intermezzo 5"). Avatara (Sanskrit) bezeichnet die körperliche Manifestation eines Gottes Peta (Polemos) wurde vom Hohen Rat erschaffen (deshalb der Beiname Avatar, der zufällig auch die Auszeichnung für den besten MindGamer ist). Über die Umstände dieser Erschaffung und die damit verbundene Schuld ist bisher nichts bekannt. Alexandra scheint ihn bereits zu kennen, aber in einer anderen äußeren Gestalt (siehe "Imperium"/"Intermezzo 1").

 Lucas Huldrich

Huldrich ist germanisch: Huld = hier ist bei der Namensgebung sowohl Huld, als auch Heil gemeint (Mutter und Vater konnten sich bei der Namensgebung nicht einigen). Entgegen der heutigen Bedeutung dieser Worte, hatten sie in der germanischen Antike eine sehr umfassende und wichtige Bedeutung: Heil war jene wunderbare Macht, welche einen König begleitete und damit seinen Stamm schützte. Heil war der Grund für die Macht des Königs über seine Stammesmitglieder und begründete das Recht, seinen Stamm führen zu dürfen. Dieses Heil verteilte er auch auf seine Gefolgschaft, unter anderem durch seine Führung. Die Gefolgschaft nahm daran Anteil und vergalt es durch ihre Huld. Im Früh- und Hochmittelalter übertrug sich Huld dann als ungeschriebenes Grundgesetzt auf die Lehensordnung und zwar beidseitig. Der Lehnsherr hatte das Recht, Huld zu vergeben oder zu entziehen; aber auch die Lehensnehmer waren zum Entzug berechtigt, wenn der Lehnsherr so handelte, dass ihm die Huld seiner Lehensmänner nicht mehr zustand. Hört ein Politiker nicht auf Huldrichs Ratschläge, verliert er seine Macht. Rich ist althochdeutsch und kann als reich übersetzt werden, hat aber an sich auch eine vielfältigere Bedeutung, als nur diese. Es war oft Namensbestandteil Angehöriger der germanischen Königssippen (Theoderich, Alarich) und ist noch heute Teil von Namen, die aus dem Germanischen stammen (z.B. Richard, Dietrich, Friedrich,…) Geboren wurde er in der Endphase des Krieges der Kinder auf der Terra Nostra Mutter: Maria Miseria Vater: Peta Avatar Er ist Vollbürger seit der Gründung des "zweiten" deutschen Kaiserreiches auf Psyche (durch seinen Anteil am Sieg in diesem Krieg). Dort agiert er als magister militum per orientem seit der "Ermordung" Vater Roberts.

 Marcus Gerrich

Der Name ist ebenfalls germanischen Ursprungs. Ger bezeichnet den Speer, der das Symbol und die Waffe des freien Germanen war (Eisen war damals sehr selten und  sehr teuer, deshalb hatten Schwerter nur die ganz reichen oder die im Kampf sehr erfolgreichen Germanen, was manchmal auch das Gleiche war). Er ist der Hüter des militärischen Wissens und damit Ratgeber aller Krieger. Die sollten seine Ratschläge beherzigen, wenn sie gewinnen wollen. Ger ist heute noch Bestandteil von Namen mit germanischem Ursprung, z.B.: Gerhard, Gerlinde, Gertrude, usw. Geboren in der Endphase des Krieges der Kinder auf der Terra Nostra Mutter: Maria Miseria Vater: Peta Avatar Er ist Vollbürger seit der Gründung des "zweiten" deutschen Kaiserreiches auf Psyche (durch seinen Anteil am Sieg in diesem Krieg). Dort agiert er als magister militum per orientem seit der "Ermordung" Vater Roberts.

Sakania oder auch Kriminalrat Beck

Der Name ist ebenfalls germanischen Ursprungs und bedeudet in etwa: Die Suchende, vielleicht aber auch: Die Bedrohliche (sakan = suchen, drohen, streiten) wurde auf besonderen Wunsch Petas von Richard Kummer im Kampf ausgebildet, gibt sich zu Beginn ihres Lebens auf Psyche oft als Mann aus, da Frauen in dieser Welt noch nichts zu sagen haben, baute als Kriminalkommissar Beck die modernste Mordkommission Psyches auf, erfand unter anderem Namen das Fernsehen und die Videoaufzeichnung auf Psyche Geboren vor dem Krieg der Kaiser auf Psyche Mutter: Maria Miseria Vater: Peta Avatar

Wihtania oder Leutnant, später Oberst von Ehrlichthausen

Der Name ist ebenfalls germanischen Ursprungs und bedeutet in etwa: Die Kämpferin (wihtan = Kampf) wurde auf besonderen Wunsch Petas von Richard Kummer im Kampf ausgebildet, gibt sich zu Beginn ihres Lebens auf Psyche gern als Mann aus (aber immer als Offfizier), da Frauen in dieser Welt noch nichts zu sagen haben, arbeitet daran, dass sich das ändert Geboren vor dem Krieg der Kaiser auf Psyche Mutter: Maria Miseria Vater: Peta Avatar

Die Göttlichkeit im Psyche-Universum

„Gott, der Vater, Allherrscher, Schöpfer des Himmels und der Erde, alles Sichtbaren und Unsichtbaren“, wie er im Credo erklärt wird, ist mit Sinnen nicht fassbar. Da aber alle Schöpfung Göttliches in sich hat, kann es aus ihr auch heraustreten, sich personifizieren und ist unseren Sinnen damit fassbarer. Es gibt von diesen „personifizierten Göttlichkeiten“ zwei Gruppen, die im "Psyche-Universum" auftreten:  Götter, die ganze Welten personifizieren, oder Götter, die philosophische Prinzipien bzw. philosophische Weisheiten personifizieren.  Diese Personifizierung ist aber immer dialektisch (beidseitig). Diese Götter können sowohl das bewirken, was sie darstellen (wollen), als auch dessen „Gegenteil“. Denn Gut und Böse sind menschlich-ethische (und auch immer situationsbedingte) Wertungen von Handlungsfolgen und keine festen göttlichen oder philosophischen Prinzipien. Götter kennen solche Wertungen nicht. (Allerdings kennen sie Spaß. Hauptsächlich dann, wenn die von ihnen beherrschten Menschen keinen haben.) So sind die Brüder Waldenburg Teil jener Kraft, die Böses will und Gutes schafft (Richard) bzw. deren Umkehrung (Robert), ohne „Gut“ oder „Böse“ zu sein. Hier manifestiert sich diese „Beidseitigkeit“ in Zwillingen, die jeweils eines der beiden Extreme ihres Prinzips darstellen, die aber auch, wenn sie wollen und der andere das zulässt, in die entgegengesetzte Richtung tendieren können. Bei beiden besteht außerdem noch die Besonderheit, dass sie Menschen und Götter sind. (Der schwarze Herzog hat dem Chronisten versprochen, Näheres dazu später ausführlicher zu erklären.) Maria Miseria wird zwar als das personifizierte Elend dargestellt, kann aber auch das absolute Glück (dessen Umkehrung) bieten. (Sie glauben mir nicht? Dann fragen Sie Marias Liebhaber, zum Beispiel den schwarzen Herzog…). Denn Glück oder Elend sind nicht nur absolute Begriffe, sondern hauptsächlich situationsbedingte menschliche Wertungen. Außerdem kann man beide Wertungen nur im Vergleich miteinander treffen. (Wer nie glücklich war, kann auch nicht unglücklich sein und sowas... Waren Sie schon mal verheiratet? Dann wissen Sie, was ich meine.) Die Kinder dieser Götter werden „erschaffen“, in dem die Eltern Teile ihres göttlichen Wesens aus sich „heraustrennen“ und zu „neuen Wesensheiten“ formen. Sie haben deshalb auch keine menschliche Kindheit, sondern entwickeln sich nach ihrer „Geburt“ ziemlich schnell. Sie können oder (genauer gesagt) sie müssen während dieser Entwicklung aber geformt werden. Ob sie ihre Eltern durch ihre Erschaffung stärken oder schwächen, liegt daran, wie es ihren Eltern gelingt, diesen Teil ihres Ichs für sich arbeiten und wirken zu lassen.
© Thorsten Klein
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Die Götter in

„PSYCHE“

Maria Miseria

(manchmal auch als "Schneekönigin" bezeichnet) auch: Mariam Oizys, Mascha Beda; sie ist die Personifizierung von Kummer und Elend, aber auch… (siehe unten: Göttlichkeit im Psyche-Universum)

 Peta Avatar

(eigentlich Polemos Avatar)

 Polemos ist griechisch für Krieg oder Widerspruch und viele andere Worte, die sinngemäß mit diesen beiden verwandt sind. Der Name Peta wurde ihm von Robert von Waldenburg am Ende des Krieges der Kinder gegeben (siehe "Imperium", "Intermezzo 5"). Avatara (Sanskrit) bezeichnet die körperliche Manifestation eines Gottes Peta (Polemos) wurde vom Hohen Rat erschaffen (deshalb der Beiname Avatar, der zufällig auch die Auszeichnung für den besten MindGamer ist). Über die Umstände dieser Erschaffung und die damit verbundene Schuld ist bisher nichts bekannt. Alexandra scheint ihn bereits zu kennen, aber in einer anderen äußeren Gestalt (siehe "Imperium"/"Intermezzo 1").

 Lucas Huldrich

Huldrich ist germanisch: Huld = hier ist bei der Namensgebung sowohl Huld, als auch Heil gemeint (Mutter und Vater konnten sich bei der Namensgebung nicht einigen). Entgegen der heutigen Bedeutung dieser Worte, hatten sie in der germanischen Antike eine sehr umfassende und wichtige Bedeutung: Heil war jene wunderbare Macht, welche einen König begleitete und damit seinen Stamm schützte. Heil war der Grund für die Macht des Königs über seine Stammesmitglieder und begründete das Recht, seinen Stamm führen zu dürfen. Dieses Heil verteilte er auch auf seine Gefolgschaft, unter anderem durch seine Führung. Die Gefolgschaft nahm daran Anteil und vergalt es durch ihre Huld. Im Früh- und Hochmittelalter übertrug sich Huld dann als ungeschriebenes Grundgesetzt auf die Lehensordnung und zwar beidseitig. Der Lehnsherr hatte das Recht, Huld zu vergeben oder zu entziehen; aber auch die Lehensnehmer waren zum Entzug berechtigt, wenn der Lehnsherr so handelte, dass ihm die Huld seiner Lehensmänner nicht mehr zustand. Hört ein Politiker nicht auf Huldrichs Ratschläge, verliert er seine Macht. Rich ist althochdeutsch und kann als reich übersetzt werden, hat aber an sich auch eine vielfältigere Bedeutung, als nur diese. Es war oft Namensbestandteil Angehöriger der germanischen Königssippen (Theoderich, Alarich) und ist noch heute Teil von Namen, die aus dem Germanischen stammen (z.B. Richard, Dietrich, Friedrich,…) Geboren wurde er in der Endphase des Krieges der Kinder auf der Terra Nostra Mutter: Maria Miseria Vater: Peta Avatar Er ist Vollbürger seit der Gründung des "zweiten" deutschen Kaiserreiches auf Psyche (durch seinen Anteil am Sieg in diesem Krieg). Dort agiert er als magister militum per orientem seit der "Ermordung" Vater Roberts.

 Marcus Gerrich

Der Name ist ebenfalls germanischen Ursprungs. Ger bezeichnet den Speer, der das Symbol und die Waffe des freien Germanen war (Eisen war damals sehr selten und  sehr teuer, deshalb hatten Schwerter nur die ganz reichen oder die im Kampf sehr erfolgreichen Germanen, was manchmal auch das Gleiche war). Er ist der Hüter des militärischen Wissens und damit Ratgeber aller Krieger. Die sollten seine Ratschläge beherzigen, wenn sie gewinnen wollen. Ger ist heute noch Bestandteil von Namen mit germanischem Ursprung, z.B.: Gerhard, Gerlinde, Gertrude, usw. Geboren in der Endphase des Krieges der Kinder auf der Terra Nostra Mutter: Maria Miseria Vater: Peta Avatar Er ist Vollbürger seit der Gründung des "zweiten" deutschen Kaiserreiches auf Psyche (durch seinen Anteil am Sieg in diesem Krieg). Dort agiert er als magister militum per orientem seit der "Ermordung" Vater Roberts.

Sakania oder auch Kriminalrat Beck

Der Name ist ebenfalls germanischen Ursprungs und bedeudet in etwa: Die Suchende, vielleicht aber auch: Die Bedrohliche (sakan = suchen, drohen, streiten) wurde auf besonderen Wunsch Petas von Richard Kummer im Kampf ausgebildet, gibt sich zu Beginn ihres Lebens auf Psyche oft als Mann aus, da Frauen in dieser Welt noch nichts zu sagen haben, baute als Kriminalkommissar Beck die modernste Mordkommission Psyches auf, erfand unter anderem Namen das Fernsehen und die Videoaufzeichnung auf Psyche Geboren vor dem Krieg der Kaiser auf Psyche Mutter: Maria Miseria Vater: Peta Avatar

Wihtania oder Leutnant, später Oberst

von Ehrlichthausen

Der Name ist ebenfalls germanischen Ursprungs und bedeutet in etwa: Die Kämpferin (wihtan = Kampf) wurde auf besonderen Wunsch Petas von Richard Kummer im Kampf ausgebildet, gibt sich zu Beginn ihres Lebens auf Psyche gern als Mann aus (aber immer als Offfizier), da Frauen in dieser Welt noch nichts zu sagen haben, arbeitet daran, dass sich das ändert Geboren vor dem Krieg der Kaiser auf Psyche Mutter: Maria Miseria Vater: Peta Avatar

Die Göttlichkeit im Psyche-Universum

„Gott, der Vater, Allherrscher, Schöpfer des Himmels und der Erde, alles Sichtbaren und Unsichtbaren“, wie er im Credo erklärt wird, ist mit Sinnen nicht fassbar. Da aber alle Schöpfung Göttliches in sich hat, kann es aus ihr auch heraustreten, sich personifizieren und ist unseren Sinnen damit fassbarer. Es gibt von diesen „personifizierten Göttlichkeiten“ zwei Gruppen, die im "Psyche-Universum" auftreten:  Götter, die ganze Welten personifizieren, oder Götter, die philosophische Prinzipien bzw. philosophische Weisheiten personifizieren.  Diese Personifizierung ist aber immer dialektisch (beidseitig). Diese Götter können sowohl das bewirken, was sie darstellen (wollen), als auch dessen „Gegenteil“. Denn Gut und Böse sind menschlich- ethische (und auch immer situationsbedingte) Wertungen von Handlungsfolgen und keine festen göttlichen oder philosophischen Prinzipien. Götter kennen solche Wertungen nicht. (Allerdings kennen sie Spaß. Hauptsächlich dann, wenn die von ihnen beherrschten Menschen keinen haben.) So sind die Brüder Waldenburg Teil jener Kraft, die Böses will und Gutes schafft (Richard) bzw. deren Umkehrung (Robert), ohne „Gut“ oder „Böse“ zu sein. Hier manifestiert sich diese „Beidseitigkeit“ in Zwillingen, die jeweils eines der beiden Extreme ihres Prinzips darstellen, die aber auch, wenn sie wollen und der andere das zulässt, in die entgegengesetzte Richtung tendieren können. Bei beiden besteht außerdem noch die Besonderheit, dass sie Menschen und Götter sind. (Der schwarze Herzog hat dem Chronisten versprochen, Näheres dazu später ausführlicher zu erklären.) Maria Miseria wird zwar als das personifizierte Elend dargestellt, kann aber auch das absolute Glück (dessen Umkehrung) bieten. (Sie glauben mir nicht? Dann fragen Sie Marias Liebhaber, zum Beispiel den schwarzen Herzog…). Denn Glück oder Elend sind nicht nur absolute Begriffe, sondern hauptsächlich situationsbedingte menschliche Wertungen. Außerdem kann man beide Wertungen nur im Vergleich miteinander treffen. (Wer nie glücklich war, kann auch nicht unglücklich sein und sowas... Waren Sie schon mal verheiratet? Dann wissen Sie, was ich meine.) Die Kinder dieser Götter werden „erschaffen“, in dem die Eltern Teile ihres göttlichen Wesens aus sich „heraustrennen“ und zu „neuen Wesensheiten“ formen. Sie haben deshalb auch keine menschliche Kindheit, sondern entwickeln sich nach ihrer „Geburt“ ziemlich schnell. Sie können oder (genauer gesagt) sie müssen während dieser Entwicklung aber geformt werden. Ob sie ihre Eltern durch ihre Erschaffung stärken oder schwächen, liegt daran, wie es ihren Eltern gelingt, diesen Teil ihres Ichs für sich arbeiten und wirken zu lassen.